LinkedIn-Post formatieren und optimieren

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Text einfügen

LinkedIn-Post im Tool schreiben oder hineinkopieren.
Das Tool formatiert und analysiert in Echtzeit. Schreibe *fett* und _kursiv_.

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Kopieren & Veröffentlichen

Optimierten Text mit Button kopieren, auf LinkedIn einfügen, Erwähnungen aktivieren – und posten. (Tipp: Beispiel laden zum Ausprobieren.)

LinkedIn Formatter wird geladen…


Sichtbar werden auf LinkedIn

Mit Coaching, Beratung und Workshops unterstütze ich Unternehmen und Organisationen bei wirkungsvoller LinkedIn-Kommunikation und Content-Entwicklung.


Algorithmus 2025:
So optimiere ich meine Posts

Der LinkedIn-Algorithmus hat sich Ende 2024/Anfang 2025 grundlegend verändert. Basierend auf aktuellen Studien und meiner eigenen Performance-Analyse habe ich meine Strategie angepasst. Hier sind die zentralen Punkte:

Hashtags: Weniger ist mehr

Was sich geändert hat: LinkedIn hat das Folgen von Hashtags abgeschafft. Hashtags erhöhen nicht mehr automatisch die Reichweite, aber sie helfen noch bei der Kategorisierung.

Meine Strategie:

  • 3-5 Hashtags pro Post.
  • Ich finde noch immer, dass die Platzierung innerhalb des Posts durch die Fettung sehr sinnvoll ist. Dennoch scheint die Platzierung am Ende des Posts ebenfalls zielführend zu sein.
  • Die ersten 3 Hashtags sind mit Bedacht zu wählen – sie wirken sich auf SEO aus
  • Mix aus 2-3 größeren und 1-2 spezifischeren Hashtags
  • Pascal Case verwenden (#DigitalMarketing statt #digitalmarketing) – besser lesbar und barrierefrei

Warum es funktioniert: Posts mit Hashtags zeigen 6-12% höhere Engagement-Raten. Sie helfen dem Algorithmus, den Inhalt einzuordnen, ohne aufdringlich zu wirken.

Meine Praxis: Ich setze Hashtags meist direkt in den Text (dann werden sie fett dargestellt), dann ggf. noch ein, zwei ans Ende. Hashtags wie #Heilbronn, #KünstlicheIntelligenz oder #Mittelstand nutze ich als thematische Anker.

Erwähnungen: Qualität vor Quantität

Die Regel: LinkedIn empfiehlt maximal 5 @mentions pro Post. Zu viele Erwähnungen wirken wie Spam und werden vom Algorithmus negativ bewertet.

Meine Herangehensweise:

  • Ich erwähne nur Personen, die wahrscheinlich antworten werden
  • Meist beschränke ich mich auf 2-3 strategische Erwähnungen – bei Veranstaltungen aber auch mehr
  • Unternehmen und Organisationen erwähne ich sparsamer als Einzelpersonen

Warum es wichtig ist: Der Algorithmus prüft, ob erwähnte Personen reagieren. Wenn niemand antwortet, wertet LinkedIn den Post als weniger relevant.

Video-Content: Der neue Reichweiten-Champion

Die Fakten:

  • Native Videos generieren 22% mehr Engagement als Text-Posts (Quelle: 3thinkrs.com)
  • Vertikale Videos haben 80% mehr Reichweite als horizontale (Quelle: 3thinkrs.com)
  • Text + Bild Kombination hat einen Multiplikator-Effekt von 1,15x

Meine Erkenntnis: Video-Content sollte ich priorisieren – das zeigt auch meine Performance-Analyse. Posts mit Behind-the-scenes-Videos (wie bei der Heilbronn Slush’D) haben deutlich bessere Reichweite als reine Textposts. Bilder gehören für mich allerdings zu jedem Post. Alles andere wäre verschenkt.

Die „Golden Hour“: Die ersten 60 Minuten entscheiden

Das Prinzip: Die ersten 60 Minuten nach dem Posten sind entscheidend.

Meine Strategie:

  • Posts zu Zeiten veröffentlichen, wenn mein Netzwerk aktiv ist (meist Dienstag-Donnerstag, vormittags)
  • Auf jeden Kommentar schnell reagieren – das pusht die Sichtbarkeit

Warum es funktioniert: Wenn ein Post in der ersten Stunde gut läuft, zeigt LinkedIn ihn einem größeren Publikum. Läuft er schlecht, wird er kaum noch ausgespielt.

Content-Strategie: Was wirklich zieht

Meine Performance-Erkenntnisse:

Funktioniert sehr gut:

  • Kontroverse Thesen statt neutraler Berichterstattung
  • Konkrete Zahlen und Erkenntnisse
  • Regionale Themen mit überregionaler Relevanz
  • Persönliche Stories über regionale Persönlichkeiten

Funktioniert weniger gut:

  • Reine Event-Berichterstattung (wirkt „temporär relevant“)
  • Zu viele Erwähnungen etablierter Namen
  • Zu neutrale, rein journalistische Tonalität

Der Balanceakt: Journalismus trifft LinkedIn

Mein Ansatz: Als ehemaliger Journalist stehe ich vor einer besonderen Herausforderung: LinkedIn belohnt steile Meinungen und kontroverse Thesen – ich schätze aber ausgewogene, faktenbasierte Berichterstattung.

Meine Lösung:

  • Klare Positionierung, aber fundiert begründet
  • Journalistische Qualität mit strategischer LinkedIn-Optimierung verbinden
  • Kontroverse Fragen stellen, ohne populistisch zu werden
  • Daten und Fakten als Basis für pointierte Einordnungen nutzen

Timing zwischen Posts

Die 3-5-Tage-Regel: Mindestens 3-5 Tage zwischen ähnlichen Posts verschiedener Accounts zum gleichen Thema. LinkedIn erkennt „koordinierte Aktionen“ und drosselt die Reichweite.

Fazit: Meine optimierte Strategie 2025

  1. 3-4 strategische Hashtags am Ende oder im Text
  2. 2-3 gezielte Erwähnungen pro Post
  3. Video-Content und Text+Bild priorisieren
  4. Kontroverse, aber fundierte Thesen statt neutraler Berichterstattung
  5. Erste 60 Minuten aktiv auf Kommentare reagieren
  6. Regionale Themen mit überregionaler Relevanz verbinden
  7. Timing koordinieren bei mehreren Posts zum gleichen Thema

Der Algorithmus belohnt mittlerweile wieder mehr Qualität und weniger reine Engagement-Tricks. Das kommt meinem journalistischen Ansatz entgegen – solange ich mutig genug bin, klare Positionen zu beziehen.

Ein paar Q&As

Was hat das jetzt mit KI zu tun?

Kurz gesagt: Nichts. Das Tool wurde mithilfe von KI geschrieben, aber die Texte werden nicht an eine KI geschickt, entsprechend gibt es keine inhaltlichen Verbesserungsvorschläge. Dafür gibt es ChatGPT, Claude.ai und andere Chatbots.

Wie sieht das mit der Formatierung aus? Darf man jetzt fett schreiben oder nicht?

In erster Linie ist es wohl Geschmackssache – die Schriftart ist eben knapp daneben. Und doch: Um Zwischentitel, Zitate oder ähnliches hervorzuheben, kann die Unicode-Formatierung hier eine gute Möglichkeit sein. LinkedIn verbietet die Nutzung nicht. Allerdings: Ob der Algorithmus Posts mit vielen formatierten Passagen abwertet, kann nicht ausgeschlossen werden. Zudem sollte die Barrierefreiheit immer mitgedacht werden, denn Screenreader können die Unicode-Zeichen teilweise nicht korrekt interpretieren und ignorieren sie deshalb (etwa die Vorlese-Funktion von iOS – der ElevenReader liest es dagegen mit). Augenmaß ist angebracht.

Also gut, wie fette ich dann eine Wort oder eine Passage?

Einfach ein * an den Anfang und ans Ende. *Wow* wird zu 𝐖𝐨𝐰. In gleicher Weise funktioniert Kursiv: _Schöne Bescherung_ wird zu 𝑆𝑐ℎö𝑛𝑒 𝐵𝑒𝑠𝑐ℎ𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔. Man sieht schon – mit Umlauten kommt Unicode auch nicht so gut zurecht.

Warum werden Erwähnungen nicht automatisch von LinkedIn übernommen?

Hinter jedem Namen, der mit @ erwähnt wird, können viele verschiedene Personen und Organisationen stecken. Es kommt also darauf an, den richtigen auszuwählen. Dabei ist besonders zu beachten, dass Teile des Namens dann nicht stehen bleiben. Wer also einen Text vorbereitet hat und den Namen „@Rainer Maria Müller“ aktiviert, sollte darauf achten, dass dann nicht Rainer Maria Müller Müller stehen bleibt. Kommt nicht so selten vor.

Was hat es mit den Leerzeilen auf sich?

Der optische Eindruck eines Posts entscheidet automatisch darüber, ob ein Nutzer den Text lesen möchte oder nicht. Bei jeder Zeitschrift oder Zeitung werden deshalb Einstiegsmöglichkeiten im Text gegeben, häufig mit Zwischentiteln. Wenn ein LinkedIn-Beitrag also als massiver Block daherkommt, dann stehen die Chancen schlechter, dass er gelesen wird – und damit wird es wahrscheinlich auch kein Like geben.

Was macht jetzt noch einmal genau der Copy-to-Mail-Button?

Damit kann man Posts samt Erwähnungen weitergeben. Wer für eine andere Person einen Post vorbereitet, kann es ihr damit einfacher machen, indem @Erwähnungen bereits markiert sind. Genau die werden mit diesem Button formatiert ausgegeben. Zusätzlich wird eine kleine Anleitung mit Zusatzinfos vorangestellt. Damit kann man brillieren. Einfach ausprobieren. Feedback ist willkommen: info@wortCraft.de.

Noch einmal ganz konkret: Kann ich auf LinkedIn fett schreiben?

Ja, mit dem kostenlosen wortCraft-Tool kannst du Text auch auf LinkedIn fett darstellen – ganz ohne Converter oder Zusatzsoftware. Setze einfach Sterne um den Text, den du formatieren möchtest.

Wie kann ich die LinkedIn-Schriftart ändern?

LinkedIn unterstützt nativ keine Schriftart-Änderungen. Dieses
Tool nutzt Unicode-Zeichen, um fett und kursiv darzustellen –
eine Methode, die in LinkedIn-Posts funktioniert.

Funktioniert das Tool auch für Aufzählungszeichen?

Ja, das Tool optimiert automatisch Aufzählungszeichen und
erkennt verschiedene Listen-Formate, auch mit Emojis. Ihre
Aufzählungen werden optimal für LinkedIn formatiert – ohne Leerzeile zwischen den aufgezählten Punkten. Aber wie immer gilt: Kontrollieren, was man tut. Es gibt immer Besonderheiten, die (noch) nicht berücksichtigt wurden.

Christian Gleichauf | wortCraft - Kommunikation Heilbronn
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